Club Fournier International

Hervorgehoben

1987 in Paris gegründet ist der CFI ein Verein, der die Liebhaber von RF-Flugzeugen zusammenführt, ihnen einen Erfahrungsaustausch ermöglicht und eine Plattform für gemeinsame Aktivitäten bietet. RF steht für René Fournier, geboren 1921 in Tours an der Loire, Konstrukteur und Vater der modernen Motorsegler. Rund 250 Fans sind weltweit CFI-Mitglieder. In Deutschland, wo die meisten RF-Motorsegler beheimatet sind, haben sich etwa 80 Enthusiasten dem CFI Deutschland e.V., von Patrick Faucheron gegründet 1996 und mit Sitz in Speyer, angeschlossen.

Motorsegler werden leider mehr und mehr von Ultraleicht-Flugzeugen (sog. UL´s) verdrängt und Motorsegler finden immer weniger Enthusiasten. Die Ausnahme sind eben RF´s, Motorsegler die nach wie vor gesucht sind und deren Marktwert beständig bleibt.

Event Planung 2018

CFI  Flugtermine  2018

17 März    Jahreshauptversammlung in Sinsheim

26-27 Mai    Benelux  Fly-in  Midden Zeeland  (EHMZ)

Armand Bussé   armand.busse@skynet.be

2-3 Juni        Italien Fly-in  Asti. http://www.aviosuperficieastigiana.it/dove.html

Eugenio Lanza:  eugenio.lanza@casalanza.it

3-4 August     Alfons Pützer  Jubiläum,  Bonn-Hangelar

Hanns-Jakob Pützer   hj.puetzer@baumann-puetzer.de

25-26 August : Flugholztage in Müritz (EDAX)

Peter Bölzle  = p.boelzle@web.de

8-9 September :  CFI France  Fly-in  in Sisteron ( LFNS)

Michel Leblanc :  michel.leblanc3@wanadoo.fr

28/7- 5/8   Flugprojekt  Schwarze  Meer

Dirk Radewald :  dirkradewald@online.de

 

Todesanzeige

Nach kurzer Krankheit  verstarb unser liebes CFI-Speyer. Er wurde  22 Jahren alt, von herzlosen Entscheidern rücksichtlos  plattgemacht.

-Gegründet am 30 Juli  1995 (Datum Gründungsprotokoll).

-Geboren am 25. Juni 1996  ( Eintragung beim Amstgericht).

-Todesurteil  am 10. Januar 2018 (Datum der Mietvertragskündigung).

-Beerdigung  am  30 März 2018 (Beseitigung der Hangars und Rückgabe des Gelände) an die Betreibergesellschaft bzw. an die Stadt Speyer.

22 Jahre lang wuchs die CFI  als kleine Fliegergemeinschaft auf dem Speyerer Flugplatz.

Mit seinen 3  Fournier Motorseglern und 10 Piloten in Speyer zählt der CFI mit über 80 Mitglieder in ganz Deutschland verteilt. Der Sitz des CFI als Verein war Speyer . Er wurde bis vor wenigen Jahren von seinem Gründer, Patrick Faucheron, mit viel Engagement  entwickelt.

Der CFI war in der Sportfliegerwelt berühmt für seine fliegerischen Unternehmungen. Von hier aus wurden  unzählige Flugreisen in fernen Ländern  für die Mitglieder von ihm organisiert und geleitet.

Diese Flüge waren stets eine Begegnung mit Sportpiloten aus anderen Ländern. Besonders mit Frankreich und Italien pflegte der CFI  sehr enge Kontakte.  Der CFI  war das Beispiel schlechthin  für Völkerannäherung in Europa. Das  war auch der Zweck seiner Vereinssatzung.

Mit dem angeordneten Abriss der 2 kleinen Flughallen ohne  Alternative verliert der CFI  seine  Existenzgrundlage. Speyer  wird um einen kleinen dafür  brillanten Luftsportverein ärmer.

die KATO verstärkt die CFI Flotte

Die  schöne KATO  wurde aus einem langen Schlaf in Unterschüpf  geweckt.Jetzt  gehört  sie  3 junge Piloten aus Aachen, die  sie ins Leben wieder  holen.  Sicherlich  werden die  3 viel Spass damit haben und   die kommenden CFI Events ganz bestimmt  bereichern.

Neues Buch “ Fournier-Flugzeuge“ von Paul Zöller

Dieses Buch behandelt die Entwicklungen von René Fournier und die Betriebe und Unternehmen die am Lizenzbau von Fournier-Flugzeugen beteiligt waren. Den Abschluss des Buches  bildet ein erstmals publiziertes komplettes Verzeichnis der individuellen Geschichte  aller 1000 gebauten Fournier Flugzeuge,

Zum ersten Mal ist  ein Buch über René Fourniers Werk in deutscher Sprache erschienen. Es ist eine reichhaltige Ergänzung zu seinem eigenen Buch “ Mes rêves et mes combats“  (auch in Englisch erhältlich  “ May Dreams and my Aeroplanes“ ).  Es ist  eine Muss-Lektüre  für jeden Besitzer eines RF Flugzeugs und als Geschenk bestens geeignet. Das Buch ist u.a bei  Amazon  für rd. 25 Eur. zu  beziehen.

Patrick Faucheron, Dez. 2017

RF5 B Sperber au Uetesen notgelandet

Update  4 November:  Inzwischen wurde aus den Fliegerkreisen um Uetersen berichtet, dass der Sperber  wegen Spritmangel  rd.  1000  meter  vor der Landung in  Uetersen aussengelandet ist.

Update Januar 2018: Inzwischen wurde der Sperber zerlegt und die braucharen Teile verteilt, da er nicht mehr reparabel war. Nach  inoffiziellen Informationen  waren noch ca. 15 Liter nicht ausfliegbares Benzin in den Flächentanks. Eine mögliche Erklärung: die Verbindnungsschläuche hätten beim Durchgang in den Rumpf einen Bogen nach oben gemacht und damit verhindert, dass die Tanks komplett ausgeflogen werden konnten. Diese Mutmassung  bzw. Erkenntnis sollte jedem Halter  einer  RF5  bzw. RF5B mit Flächentank den Anlass geben, die effektive nicht ausfliegbare Spritmenge selbst zu ermitteln. Manche könnten eine Überraschung  erleben ! Bekanntlich  ist Papier insbesonder  Flughandbücher geduldig !

PF

 

Hier Artikel aus der  lokalen Presse  v. 2.Okt. 2017:

Bei Heist im Kreis Pinneberg ist am Sonntagabend 1 Oktober ein Kleinflugzeug notgelandet. Eine Passagierin wurde nach Angaben der Polizei vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Der Pilot blieb demnach unverletzt. Der Motorsegler war in einem Maisfeld gelandet. Er wurde schwer beschädigt. Die Schadenshöhe ist noch unklar.
Offenbar Probleme mit dem Motor
Das Paar aus Norderstedt (Kreis Segeberg) war am Nachmittag in Wyk auf Föhr gestartet, um nach einem Kurztrip zum Flugplatz in Heist zurückzukehren. Kurz vor der Ankunft musste der Pilot dann die Notlandung in der Feldmark zwischen Heist und Haselau einleiten. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte es Probleme mit dem Motor gegeben.

Soweit  die Hamburger Presse.  Sollten weitere Infos über die  Ursache des “ Motorproblems“ bekannt werden,  werde ich hier  darüber berichten.  Vorab,können wir alle froh sein, dass es den Insassen so gut wie nichjts passiert ist !

Patrick Faucheron

 

Endspurt Cahors = Wo ein Willen ist ……

Es wurde nicht  wie erwartet !  Anstelle der “ fest versprochenen“ Spätsommerwetterlage“ hatte uns der Wettermacher vom Dienst  eine  saftige Kaltfront für das Wochenende  beschert.  Die angekündigte Grosswetterlage war undiskutabel : kein Wetter für den 800 km Flug nach Cahors in Südwest Frankreich.

Am Donnerstag Abend  nach erneuter Prüfung aller verfügbaren  Wettermodellen  kündigte sich doch eine Chance den Hin und Rückflug  zu  schaffen, mit einem  minimalen Restrisiko,  irgendwo hängen zu bleiben.

Letztendlich wagten 2 Mannschaften am Freitag früh loszufliegen, die  F-COPF   aus Speyer und die D-KERY aus Aachen . Trotz kräftigem Gegenwind  bis 60 kmh  kämpften wir uns gegen Südwest bis zunächst  Dijon-Darois, wo wir  fast gleichzeitig  landeten. Der weitere Flug  bis Cahors verlief ruhiger bei guter Sicht immer parallel zu der annähenden  Kaltfront. In Cahors war es fast windstill unter blauen Himmel.

Insgesamt kamen nur 10  RF-Maschinen nach Cahors, die meisten aus dem Alpenraum. Dafür kamen viele Besucher mit dem Auto, teilweise von sehr weit um dieses CFI-Event nicht zu versäumen !

In der Nacht zog die Schlechtwetterfront durch und am Samstag Nachmittag  konnte man schon in der malerischen Altstadt von Cahors bummeln gehen.

Im Restaurant waren immerhin  80 Gäste um René Fournier versammelt, der gedrängt  wurde, einige  seiner lustigen Geschichten zu erzählen !

Der  Rückflug am Sonntag gestaltete  sich zunächst  kritisch wegen der niedrigen Wolkenuntergrenze im westlichen Teil des Zentralmassivs. Ab Vichy  wurde es immer besser  und ab  Dijon  wo wir  wieder  die Tankpause  einlegten  flogen wir heim unter  besten  Bedingungen  unter  netten Cumuli, Thermik, Rückenwind und Sicht bis zum Anschlag. Es war gewonnen !

Es fasziniert mich  jedes Mal festzustellen,  wie viele Fans  zu diesem Jahres CFI Fly-in kommen, ob per Flugzeug oder per Auto. Hauptsache  man ist in der großen Familie  dabei ! Viele Teilnehmer fliegen altersbedingt  schon nicht  mehr , bleiben dem CFI treu und  wollen dabei sein ! Eben eine  andere Mentalität !

Patrick  Faucheron  13.9.2917

 

 

Fly-in CFI Frankreich Cahors 9-10 September 2017

Wie  jedes Jahr  findet  das Treffen des  französischen  CFI am 2. Septemberwochenende  (9-10  September) in Cahors  (LFCC) statt.  Cahors  liegt in der  Region  Quercy, eine wunderschöne Gegend  80 km nördlich von Toulouse.

 

 

 

 

 

 

Der Flug übers Elsass , Burgund  und Zentralmassiv ist Genuss pur  . Erfahrungsgemäß  hat man um diese Zeit eine stabile  Schönwetterlage !  Es lohnt sich den Ausflug  einzuplanen.   Von Speyer beträgt die  Flugzeit 4,5  bis 5 Stunden. Hinflug ab Freitag mittag wird  empfholen. Oben ein Bild des  CFI Treffen in September  2012.  Ich habe  geplant nach  Cahors zu fliegen. Wer Lust hat kann sich gerne anschließen.

Anmeldung bei mir oder  Michel Leblanc <michel.leblanc3 –at-wanadoo.fr>Euer  Patrick Faucheron           mob.  01577 1848131        p.faucheron-at-web.de