Club Fournier International

Hervorgehoben

1987 in Paris gegründet ist der CFI ein Verein, der die Liebhaber von RF-Flugzeugen zusammenführt, ihnen einen Erfahrungsaustausch ermöglicht und eine Plattform für gemeinsame Aktivitäten bietet. RF steht für René Fournier, geboren 1921 in Tours an der Loire, Konstrukteur und Vater der modernen Motorsegler. Rund 250 Fans sind weltweit CFI-Mitglieder. In Deutschland, wo die meisten RF-Motorsegler beheimatet sind, haben sich etwa 80 Enthusiasten dem CFI Deutschland e.V., von Patrick Faucheron gegründet 1996 und mit Sitz in Speyer, angeschlossen.

Sisteron CFI Treffen (15-17 Sept. 2018)

Das Wetter  konnte nicht besser sein  für  das traditionnelle Treffen des CFI France in September in Sisteron in den den Südalpen .  Der kleine  Aeroclub als Gastgeber hatte sich grösste Mühe gegeben um den Gästen  aus F, GB,B, NL und I  den Aufenthalt  angenehm zu gestalten.  Es war wie immer eine perfekte Origanisation. Und wenn  das  Wetter mitspielt dann bleibt es eine unvergessliche Veranstaltung.  Jetzt  können die Teilnehmer die nächste Flugsaison mit den besten Erinnerungen abwarten …   Mehr ist nicht zu sagen . Bilder geniessen,  insbesondere René Fournier mit  … 97 Jährchen !

   

100. Geburtstag von Alfons Pützer in Bonn-Hangelar

 Internationales Pilotentreffen zum 100. Geburtstag von Alfons Pützer  3-5 Aug. 2018. 

Rheinische Anzeigenblätter Extra-Blatt Sankt Augustin Traum vom Fliegen: Internationales Pilotentreffen zum 100. Geburtstag von Alfons Pützer

Hangelar –   „Ich bin glücklich, ich bin stolz, zu Tränen gerührt. Dieses Wochenende ist eine Wiederbegegnung mit meinem Vater”, so das Fazit von Dr. Hanns-Jakob Pützer, Sohn des Bonner Luftfahrtpioniers und Flugzeugbauers Alfons Pützer. Dieser hätte am 3. August seinen 100. Geburtstag gefeiert. Ihm zu Ehren hatten der „CFI-Club-International – Sektion Deutschland“ und der Förderverein des Deutschen Museums in Bonn mit Unterstützung des Flugplatzes Bonn-Hangelar ein „Fly In“, ein privates Pilotentreffen, organisiert. Die Teilnehmer kamen aus ganz Europa: aus Deutschland, den Benelux-Ländern, Frankreich und England sowie aus den USA. Ein Highlight war am Freitag die Ankunft von rund 40 historischen Maschinen, vom Typ Elster, dem ersten deutschen Serienflugzeug nach dem Zweiten Weltkrieg sowie den RF-Modellen. Am Samstagabend gab es dann eine Geburtstagsparty mit Livemusik in der Flugzeugwerft Bonn-Hangelar. Bei einer Feierstunde im Deutschen Museum Bonn im Wissenschaftszentrum hatte der Bonner Notar eine bewegende Festrede über das Werk seines Vaters gehalten.

Unter den Hobbypiloten, die sich am Samstagnachmittag die Oldtimermaschinen anschauen, ist auch Bernhard Steiner. Der ehemalige Volksschullehrer aus Siegburg-Kaldauen hat fast alle einmotorigen Maschinen geflogen. „Da ging es schon mal mit Gästen zur Weinprobe in die Pfalz“, schmunzelt er. Schade nur für ihn, „denn ich durfte ja nichts trinken, weil ich ja zurückfliegen musste“, erinnert sich der über 90-Jährige.

Wegen der Hitze verzögerte sich der am Samstagnachmittag geplante Rundflug der historischen Flugzeuge über Bonn und Umgebung. Dies nutzte Dr. Hanns-Jakob Pützer, um seinen Gästen die historischen Motorflugzeuge zu zeigen und vom Werk seines Vaters zu erzählen. „Sein Verdienst war es, verbrauchs- und geräuscharme Flugzeuge, zu einem erschwinglichen Preis für jedermann zu bauen“, schwärmt er.

Alfons Pützer wurde am 3. August 1918 in Bonn geboren. Er wuchs in einem holzverarbeitenden Betrieb auf. Bei einem Rundflug mit einer DO-X, einem Wasserflugzeug über den Rhein, entdeckte der damals erst Zehnjährige seine Leidenschaft für das Fliegen. Er fing an, eigene Modelle zu bauen.

Aufgrund seiner innovativen Ideen für den Flugzeugbau, beispielweise auch die viel leichteren VW-Motoren in die Maschinen einbauen zu lassen, holten ihn die später weltbekannten Gebrüder Horten noch während des Zweiten Weltkrieges als Konstrukteur ins eigene Unternehmen.

Mit der „Mora“ baute er das erste deutsche Motorflugzeug, das nach dem Zweiten Weltkrieg am Tage der Wiedererlangung der Lufthoheit in Bonn-Hangelar startete. Mit der hieraus weiterentwickelten „Pützer Elster“ gewann er Ende 1956 die erste Ausschreibung der Bundeswehr. Mit seiner Firma „Pützer Flugzeugbau KG“, startete er dann die erste Serienproduktion, mit einem Auftrag von 25 Exemplaren. Auf ihnen wurden die ersten Piloten der Bundeswehr ausgebildet. Auch das erste in Vollkunststoff gefertigte Motorflugzeug der Welt, die LFU-205, ist von ihm, der zuvor vor allem mit Holz gearbeitet hatte. Sie wurde am 22. April 1968 eingesetzt und 50 Jahre lang als Forschungs- und Versuchsflugzeug der in Oberkassel und Porz ansässigen Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) genutzt. Erst im März 2018 wurde sie aus dem Verkehr gezogen und dem Deutschen Museum übergeben. Das Besondere war, dass er seine Grundlagenforschung immer durch Forschungsaufträge finanzierte.

Mit unter den Gästen an diesem Wochenende ist auch Flugzeugbauer René Fournier. Die Familien Pützer und Fournier verbindet eine tiefe Freundschaft. Alfons Pützer lernte René Fournier auf dem „Pariser Aérosalon“ kennen. Aus dieser Begegnung ging wenig später das Unternehmen Sportavia-Pützer hervor. „Es war der Humor, der uns verband“, erinnert sich der 97-jährige René Fournier, der sich das Fly In in Hangelar nicht entgehen lassen wollte. Dabei war er zunächst Keramikmeister, bevor er begann, kleine Flugzeuge zu zeichnen und dann Flugzeugbauer wurde. Die RF-Serie mit René Fournier wurde für beide ein riesiger Erfolg. Die RF 3 war das erste Modell, das Pützer dann nach Deutschland importierte. „Wären wir nicht solche Puristen gewesen, hätten wir die Flugzeuge noch edler gestaltet, hätten wir noch mehr Erfolg haben können“, sagte René Fournier am Samstagabend mit einem verschmitzten Lächeln.

Alfons Pützer starb am 1. August 1993. „Der Lebenstraum meines Vaters hat viele Menschen zusammengebracht, und das bis heute“, sagt Hanns-Jakob Pützer, während neun der alten Maschinen zum Start ansetzen. Auch wenn die historischen Flugzeuge inzwischen Sammlerstücke sind, sie werden immer noch geflogen.

Hanns Pützer  mit René Fournier

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Mit der RF5 nach Australien

In der Helmut-ul-seiten.de   findet man neuderdings  einen spannenden Reisebericht von  Wilhelm Thaller über seinen Flug mit der RF5  nach Australien in Dezember 2015. Eine  sehr spannende Lektüre !

PF

siehe  http://www.helmuts-ul-seiten.de/reise.html

 

Update Fly-ins EDAX und Sisteron

Liebe  CFI und  RF Gemeinschaft

Die geplanten  “ Holzflugtage“  am Müritzer See  in EDAX am Wochenende 17-19 August 2018 müssen  aus organisatoren Gründen  (Terminkollision) leider  abgesagt  werden.

Das alljährliche CFI Frankreich  Treffen findet dieses Jahr  in Sisteron  am Wochenende  14-16 September statt.  Anmeldung ist willkommen.

Patrick Faucheron  28.7.2018

 

Fly in 100 Jahre Alfons Pützer

Stand der Dinge per Ende Juni:  es haben sich bereits über 80  Teilnehmer zum Fly in in Bonn Hangelar  (3-5 August) angemeldet.  Es  müssen mehr  sein !

Also  Buschtrommel  rühren  und  weitersagen, nicht  nur innerhalb der RF  Community  sondern auch  bei den Besitzern  von  anderen Pürtzer-Flugzeugen ( RS 180  oder   Elster).

Renè Fournier wird  mit 97 Jahren voraussichtlich dabei sein ! Für  Viele Fans seiner Maschinen eine einmalige Gelegenheit ihn kennen zu lernen !

PF  29.6.2018

100 Years Alfons Puetzer Fly-In Bonn-Hangelar

Kennblätter RF3, RF4, RF6B und RF47 sind zurückgezogen !

Es war zu erwarten !  Nachdem  die EASA nicht bereit oder nicht willig war, die Kennblätter   von Rene Fournier  für  seine Flugzeuge auf die ANAF ( Association pour la Navigalibité des Avions  Fourniers), also  dem CFI  zu übertragen, wurden nun die Kennblätter offiziell zürück gezogen. Siehe  „EASA  Certification Information  2018-12″   v. 15 Juni 2018.   Link unten anklicken.

Das heisst, die Muster  bleiben EASA Flugzeuge  allerdings  nun als  “ SAS“ Flugzeuge. SAS steht  für “ Specific Airworthyness Specifications“ und zwar  ohne Musterbetreuer  ( Weisenflugzeuge).

Es ändert sich zunächst für die Halter nichts.  Jahresnachprüfung ( ARC) kann wie gehabt  bei jeder europäsichen CAMO erledigt werden und es gibt keine Einschränkung  für Auslandsflüge.

Ob die betroffenen Halter ein neues  Lüfttüchtigkeitszeugnis  ( Certificate of Airworthyness) beantragen müssen,  muss noch geklärt  werden.

Nur bei  gravierenden Problemen (Strukturprobleme z.B.)  können dann für  Reparaturverfahren  ohne die Freigabe eines Musterbetreuers Schwierigkeiten auftauchen.  Die Baupläne uns Konstruktionszeichnungen werden beim CFI Frankreich  aufbewahrt, sodass  dieses potentielles Problem als  zweitrangig  eingestuft  werden kann. Die  RF10 ist  schon  seit über 10 Jahren ein SAS Flugzeug und  bis jetzt hat  sich niemanden beschwert. Ohne Musterbetreuer ist  allerdings keine Änderung mehr  möglich.

Bei der RF9 ist die Lage noch unklar, ob das Kennblatt zurück gezogen wird oder ob   ein Nachfolger sich bei der EASA bewerben wird.

Patrick Faucheron  19.6.2018

Update 20.6.2018: Nach Rückfrage beim LBA   sind die  “ deutschen“ RF3, von  Pützer-Sportavia unter dem LBA Kennblatt 666 zugelassen, nicht betroffen.  Für diese  Kategorie ändert sich nichts.  Für die  anderen , also für die, die nun  in die SAS Klasse herabgestuft  werden , müssen die Halter bis 30.Juni 2019  ein “ beschränktes Lufttüchtigkeitszeugnis“  ( restricted C of A) beim LBA  neu beantragen.

Betriebseinschränkung :  auch  schulen ist mit einem SAS Flugzeug ohne weiteres möglich.

 

EASA Certification Information 2018-12_Decision to revoke Type Certificates for RF47, RF6B, RF3 & RF4 and RF9 aircraft models – Rene FOURNIER-1

und hier die neue Lufttüchtigkeit Spezifikation als  EASA.SAS.A.376:

EASA-SAS-A376 – Issue 01

Event Planung 2018

CFI  Flugtermine  2018

17 März    Jahreshauptversammlung in Sinsheim

26-27 Mai    Benelux  Fly-in  Midden Zeeland  (EHMZ)

Armand Bussé   armand.busse@skynet.be

2-3 Juni        Italien Fly-in  Asti. http://www.aviosuperficieastigiana.it/dove.html

Eugenio Lanza:  eugenio.lanza@casalanza.it

3-5 August     Alfons Pützer Jubiläum, Bonn-Hangelar    club-fournier.de/…/100-years-alfons-puetzer-fly-in-bonn-hangelar  100 Years Alfons Puetzer Fly-In Bonn-Hangelar

 

17 – 19 August :(Änderung)  Flugholztage in Müritz (EDAX)  held@mueritz-airpark.de

abgesagt / gecancelt !

15-16  September :  CFI France  Fly-in  in Sisteron ( LFNS)

Michel Leblanc :  michel.leblanc3@wanadoo.fr

28/7- 5/8   Flugprojekt  Schwarze  Meer

Dirk Radewald :  dirkradewald@online.de

 

Todesanzeige

Nach kurzer Krankheit  verstarb unser liebes CFI-Speyer. Er wurde  22 Jahren alt, von herzlosen Entscheidern rücksichtlos  plattgemacht.

-Gegründet am 30 Juli  1995 (Datum Gründungsprotokoll).

-Geboren am 25. Juni 1996  ( Eintragung beim Amstgericht).

-Todesurteil  am 10. Januar 2018 (Datum der Mietvertragskündigung).

-Beerdigung  am  30 März 2018 (Beseitigung der Hangars und Rückgabe des Gelände) an die Betreibergesellschaft bzw. an die Stadt Speyer.

22 Jahre lang wuchs die CFI  als kleine Fliegergemeinschaft auf dem Speyerer Flugplatz.

Mit seinen 3  Fournier Motorseglern und 10 Piloten in Speyer zählt der CFI mit über 80 Mitglieder in ganz Deutschland verteilt. Der Sitz des CFI als Verein war Speyer . Er wurde bis vor wenigen Jahren von seinem Gründer, Patrick Faucheron, mit viel Engagement  entwickelt.

Der CFI war in der Sportfliegerwelt berühmt für seine fliegerischen Unternehmungen. Von hier aus wurden  unzählige Flugreisen in fernen Ländern  für die Mitglieder von ihm organisiert und geleitet.

Diese Flüge waren stets eine Begegnung mit Sportpiloten aus anderen Ländern. Besonders mit Frankreich und Italien pflegte der CFI  sehr enge Kontakte.  Der CFI  war das Beispiel schlechthin  für Völkerannäherung in Europa. Das  war auch der Zweck seiner Vereinssatzung.

Mit dem angeordneten Abriss der 2 kleinen Flughallen ohne  Alternative verliert der CFI  seine  Existenzgrundlage. Speyer  wird um einen kleinen dafür  brillanten Luftsportverein ärmer.