Club Fournier International

Hervorgehoben

1987 in Paris gegründet ist der CFI ein Verein, der die Liebhaber von RF-Flugzeugen zusammenführt, ihnen einen Erfahrungsaustausch ermöglicht und eine Plattform für gemeinsame Aktivitäten bietet. RF steht für René Fournier, geboren 1921 in Tours an der Loire, Konstrukteur und Vater der modernen Motorsegler. Rund 250 Fans sind weltweit CFI-Mitglieder. In Deutschland, wo die meisten RF-Motorsegler beheimatet sind, haben sich etwa 80 Enthusiasten dem CFI Deutschland e.V., von Patrick Faucheron gegründet 1996 und mit Sitz in Speyer, angeschlossen.

Motorsegler werden leider mehr und mehr von Ultraleicht-Flugzeugen (sog. UL´s) verdrängt und Motorsegler finden immer weniger Enthusiasten. Die Ausnahme sind eben RF´s, Motorsegler die nach wie vor gesucht sind und deren Marktwert beständig bleibt.

Fly in 100 Jahre Alfons Pützer

Stand der Dinge per Ende Juni:  es haben sich bereits über 80  Teilnehmer zum Fly in in Bonn Hangelar  (3-5 August) angemeldet.  Es  müssen mehr  sein !

Also  Buschtrommel  rühren  und  weitersagen, nicht  nur innerhalb der RF  Community  sondern auch  bei den Besitzern  von  anderen Pürtzer-Flugzeugen ( RS 180  oder   Elster).

Renè Fournier wird  mit 97 Jahren voraussichtlich dabei sein ! Für  Viele Fans seiner Maschinen eine einmalige Gelegenheit ihn kennen zu lernen !

PF  29.6.2018

100 Years Alfons Puetzer Fly-In Bonn-Hangelar

Kennblätter RF3, RF4, RF6B und RF47 sind zurückgezogen !

Es war zu erwarten !  Nachdem  die EASA nicht bereit oder nicht willig war, die Kennblätter   von Rene Fournier  für  seine Flugzeuge auf die ANAF ( Association pour la Navigalibité des Avions  Fourniers), also  dem CFI  zu übertragen, wurden nun die Kennblätter offiziell zürück gezogen. Siehe  „EASA  Certification Information  2018-12″   v. 15 Juni 2018.   Link unten anklicken.

Das heisst, die Muster  bleiben EASA Flugzeuge  allerdings  nun als  “ SAS“ Flugzeuge. SAS steht  für “ Specific Airworthyness Specifications“ und zwar  ohne Musterbetreuer  ( Weisenflugzeuge).

Es ändert sich zunächst für die Halter nichts.  Jahresnachprüfung ( ARC) kann wie gehabt  bei jeder europäsichen CAMO erledigt werden und es gibt keine Einschränkung  für Auslandsflüge.

Ob die betroffenen Halter ein neues  Lüfttüchtigkeitszeugnis  ( Certificate of Airworthyness) beantragen müssen,  muss noch geklärt  werden.

Nur bei  gravierenden Problemen (Strukturprobleme z.B.)  können dann für  Reparaturverfahren  ohne die Freigabe eines Musterbetreuers Schwierigkeiten auftauchen.  Die Baupläne uns Konstruktionszeichnungen werden beim CFI Frankreich  aufbewahrt, sodass  dieses potentielles Problem als  zweitrangig  eingestuft  werden kann. Die  RF10 ist  schon  seit über 10 Jahren ein SAS Flugzeug und  bis jetzt hat  sich niemanden beschwert. Ohne Musterbetreuer ist  allerdings keine Änderung mehr  möglich.

Bei der RF9 ist die Lage noch unklar, ob das Kennblatt zurück gezogen wird oder ob   ein Nachfolger sich bei der EASA bewerben wird.

Patrick Faucheron  19.6.2018

Update 20.6.2018: Nach Rückfrage beim LBA   sind die  “ deutschen“ RF3, von  Pützer-Sportavia unter dem LBA Kennblatt 666 zugelassen, nicht betroffen.  Für diese  Kategorie ändert sich nichts.  Für die  anderen , also für die, die nun  in die SAS Klasse herabgestuft  werden , müssen die Halter bis 30.Juni 2019  ein “ beschränktes Lufttüchtigkeitszeugnis“  ( restricted C of A) beim LBA  neu beantragen.

Betriebseinschränkung :  auch  schulen ist mit einem SAS Flugzeug ohne weiteres möglich.

 

EASA Certification Information 2018-12_Decision to revoke Type Certificates for RF47, RF6B, RF3 & RF4 and RF9 aircraft models – Rene FOURNIER-1

und hier die neue Lufttüchtigkeit Spezifikation als  EASA.SAS.A.376:

EASA-SAS-A376 – Issue 01

Event Planung 2018

CFI  Flugtermine  2018

17 März    Jahreshauptversammlung in Sinsheim

26-27 Mai    Benelux  Fly-in  Midden Zeeland  (EHMZ)

Armand Bussé   armand.busse@skynet.be

2-3 Juni        Italien Fly-in  Asti. http://www.aviosuperficieastigiana.it/dove.html

Eugenio Lanza:  eugenio.lanza@casalanza.it

3-4 August     Alfons Pützer Jubiläum, Bonn-Hangelar    club-fournier.de/…/100-years-alfons-puetzer-fly-in-bonn-hangelar  100 Years Alfons Puetzer Fly-In Bonn-Hangelar

 

17 – 19 August :(Änderung)  Flugholztage in Müritz (EDAX)  held@mueritz-airpark.de

CFI :  Peter Bölzle  = p.boelzle@web.de

8-9 September :  CFI France  Fly-in  in Sisteron ( LFNS)

Michel Leblanc :  michel.leblanc3@wanadoo.fr

28/7- 5/8   Flugprojekt  Schwarze  Meer

Dirk Radewald :  dirkradewald@online.de

 

Todesanzeige

Nach kurzer Krankheit  verstarb unser liebes CFI-Speyer. Er wurde  22 Jahren alt, von herzlosen Entscheidern rücksichtlos  plattgemacht.

-Gegründet am 30 Juli  1995 (Datum Gründungsprotokoll).

-Geboren am 25. Juni 1996  ( Eintragung beim Amstgericht).

-Todesurteil  am 10. Januar 2018 (Datum der Mietvertragskündigung).

-Beerdigung  am  30 März 2018 (Beseitigung der Hangars und Rückgabe des Gelände) an die Betreibergesellschaft bzw. an die Stadt Speyer.

22 Jahre lang wuchs die CFI  als kleine Fliegergemeinschaft auf dem Speyerer Flugplatz.

Mit seinen 3  Fournier Motorseglern und 10 Piloten in Speyer zählt der CFI mit über 80 Mitglieder in ganz Deutschland verteilt. Der Sitz des CFI als Verein war Speyer . Er wurde bis vor wenigen Jahren von seinem Gründer, Patrick Faucheron, mit viel Engagement  entwickelt.

Der CFI war in der Sportfliegerwelt berühmt für seine fliegerischen Unternehmungen. Von hier aus wurden  unzählige Flugreisen in fernen Ländern  für die Mitglieder von ihm organisiert und geleitet.

Diese Flüge waren stets eine Begegnung mit Sportpiloten aus anderen Ländern. Besonders mit Frankreich und Italien pflegte der CFI  sehr enge Kontakte.  Der CFI  war das Beispiel schlechthin  für Völkerannäherung in Europa. Das  war auch der Zweck seiner Vereinssatzung.

Mit dem angeordneten Abriss der 2 kleinen Flughallen ohne  Alternative verliert der CFI  seine  Existenzgrundlage. Speyer  wird um einen kleinen dafür  brillanten Luftsportverein ärmer.

die KATO verstärkt die CFI Flotte

Die  schöne KATO  wurde aus einem langen Schlaf in Unterschüpf  geweckt.Jetzt  gehört  sie  3 junge Piloten aus Aachen, die  sie ins Leben wieder  holen.  Sicherlich  werden die  3 viel Spass damit haben und   die kommenden CFI Events ganz bestimmt  bereichern.

Neues Buch “ Fournier-Flugzeuge“ von Paul Zöller

Dieses Buch behandelt die Entwicklungen von René Fournier und die Betriebe und Unternehmen die am Lizenzbau von Fournier-Flugzeugen beteiligt waren. Den Abschluss des Buches  bildet ein erstmals publiziertes komplettes Verzeichnis der individuellen Geschichte  aller 1000 gebauten Fournier Flugzeuge,

Zum ersten Mal ist  ein Buch über René Fourniers Werk in deutscher Sprache erschienen. Es ist eine reichhaltige Ergänzung zu seinem eigenen Buch “ Mes rêves et mes combats“  (auch in Englisch erhältlich  “ May Dreams and my Aeroplanes“ ).  Es ist  eine Muss-Lektüre  für jeden Besitzer eines RF Flugzeugs und als Geschenk bestens geeignet. Das Buch ist u.a bei  Amazon  für rd. 25 Eur. zu  beziehen.

Patrick Faucheron, Dez. 2017

RF5 B Sperber au Uetesen notgelandet

Update  4 November:  Inzwischen wurde aus den Fliegerkreisen um Uetersen berichtet, dass der Sperber  wegen Spritmangel  rd.  1000  meter  vor der Landung in  Uetersen aussengelandet ist.

Update Januar 2018: Inzwischen wurde der Sperber zerlegt und die braucharen Teile verteilt, da er nicht mehr reparabel war. Nach  inoffiziellen Informationen  waren noch ca. 15 Liter nicht ausfliegbares Benzin in den Flächentanks. Eine mögliche Erklärung: die Verbindnungsschläuche hätten beim Durchgang in den Rumpf einen Bogen nach oben gemacht und damit verhindert, dass die Tanks komplett ausgeflogen werden konnten. Diese Mutmassung  bzw. Erkenntnis sollte jedem Halter  einer  RF5  bzw. RF5B mit Flächentank den Anlass geben, die effektive nicht ausfliegbare Spritmenge selbst zu ermitteln. Manche könnten eine Überraschung  erleben ! Bekanntlich  ist Papier insbesonder  Flughandbücher geduldig !

PF

 

Hier Artikel aus der  lokalen Presse  v. 2.Okt. 2017:

Bei Heist im Kreis Pinneberg ist am Sonntagabend 1 Oktober ein Kleinflugzeug notgelandet. Eine Passagierin wurde nach Angaben der Polizei vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Der Pilot blieb demnach unverletzt. Der Motorsegler war in einem Maisfeld gelandet. Er wurde schwer beschädigt. Die Schadenshöhe ist noch unklar.
Offenbar Probleme mit dem Motor
Das Paar aus Norderstedt (Kreis Segeberg) war am Nachmittag in Wyk auf Föhr gestartet, um nach einem Kurztrip zum Flugplatz in Heist zurückzukehren. Kurz vor der Ankunft musste der Pilot dann die Notlandung in der Feldmark zwischen Heist und Haselau einleiten. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte es Probleme mit dem Motor gegeben.

Soweit  die Hamburger Presse.  Sollten weitere Infos über die  Ursache des “ Motorproblems“ bekannt werden,  werde ich hier  darüber berichten.  Vorab,können wir alle froh sein, dass es den Insassen so gut wie nichjts passiert ist !

Patrick Faucheron